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Verbesserungsbeitragssatzung für die Wasserversorgung sowie neue Beitrags- und Gebührensatzungen zur Wasserversorgung Dietersheim

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    Ein wichtiger Hinweis für alle Bürgerinnen und Bürger:
    Keine guten Nachrichten im Zusammenhang mit den Kosten zur Wasserversorgung. Erstens steigen die Wassergebühren ab dem 01. Oktober 2022 pro m³ von 2,44 € auf 3,29 €. Dies hat vielfältige Gründe wie z. B. die steigenden Unterhaltskosten durch erhöhte technische und gesetzliche Anforderungen oder auch mehr Wasserrohrbrüche bei den in die Jahre gekommenen Wasserleitungen.
    Zweitens werden erstmals seit vielen Jahren Verbesserungsbeiträge für größere Investitionen erhoben, die in den letzten beiden Jahren nötig waren und die Versorgungssicherheit im Bereich der Wasserversorgung erheblich verbessern. Der Bericht aus der Gemeinderatssitzung benennt diese Investitionen. Der Gemeinderat hat sich bewusst dazu entschieden, diese hohen Kosten durch Verbesserungsbeiträge zu decken, da ein Umlegen auf die Gebühren die Wassergebühr für viele Jahrzehnte belastet hätte. Größere Kommunen haben mehr Anschlussnehmer und können deshalb derartige Kosten möglicherweise über die Gebühren finanzieren. Durch die Verbesserungsbeiträge können die angefallenen Investitionskosten auf einmal gedeckt werden, sodass die Gebühr nicht noch mehr erhöht werden muss. 
    Als Verbesserungsbeiträge fallen pro m² Grundstücksfläche 0,24 € und pro m² Geschossfläche 1,08 € an. Anhand der folgenden Tabelle und dem zu Ihrem Grundstück Ihnen vorliegende Aufmaßblatt können Sie sich orientieren, was das in etwa konkret für Sie bedeutet. Sie erhalten die Bescheide im September, die Beiträge sind dann einen Monat später zur Zahlung fällig.
    Drittens werden die sogenannten Herstellungsbeiträge für die Wasserversorgung erhöht. Dies betrifft nur Neuanschließer, also beispielsweise, wenn ein Grundstück neu erschlossen wird bzw. ein beitragspflichtiges Gebäude errichtet oder ausgebaut wird und dadurch die Geschossfläche vergrößert wird. Bei der Kalkulation der Verbesserungsbeiträge müssen die Eigentümer von bereits erschlossenen Grundstücken (Altanschließer) gleich behandelt werden wie die Eigentümer von Grundstücken, die erst künftig erschlossen werden (Neuanschließer). Dies wird dadurch gewährleistet, dass von den Altanschließern der Verbesserungsbeitrag und von den Neuanschließern ein Herstellungsbeitrag mit Sätzen verlangt wird, in denen der Verbesserungsaufwand enthalten ist.
     
    Die Wasserversorgung – wie die Abwasserentsorgung auch- sind sogenannte kostendeckende Einrichtungen, für die Gebühren und Beiträge erhoben werden. Alle von den Anschlussnehmern erhobenen Beiträge und Gebühren fließen nicht in andere Teile des gemeindlichen Haushaltes. Wir finanzieren damit keine Investitionen in der Schule, im Straßenbereich oder bei der Feuerwehr, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wir zahlen diese Gebühren und Beiträge ausschließlich für die jeweilige Einrichtung – Wasser oder Abwasser. Entsprechend muss dieser Bereich separat kalkuliert werden. 
    Das Ergebnis sind die oben genannten Veränderungen, die weder dem Gemeinderat noch mir Freude machen. Uns ist bewußt, dass diese Erhöhungen in eine Zeit fallen, in der vieles teurer wird und zunehmend Sorge bereitet. Da hilft es auch nicht, dass wir als Gemeinde in der Vergangenheit in mehr als eineinhalb Jahrzehnten erfreulicherweise keine Verbesserungsbeiträge einfordern mussten.
    Investitionen im Wasser- und Abwasserbereich werden weiterhin nötig sein, denn wir alle brauchen auch in Zukunft sowohl eine gute Wasserversorgung als auch eine entsprechende Abwasserentsorgung.   

    Sofern Sie Fragen zu diesem Themenbereich haben, wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung.

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