Wir haben viel vor!

Um als Gemeinde interessant und attraktiv zu sein, um dort stark zu bleiben,  wo wir stark sind, um sich zu verbessern wo es noch hapert, stehen eine Fülle von Themen und Aufgaben an: Kanal- und Wasserleitungen, Digitalisierung und schnelles Internet, Kinderbetreuung und Seniorenangebote, Gemeinschaftsräume, Neubaugebiete und Innenentwicklung – die Liste ließe sich fortsetzen.

In den nächsten Jahren werden umfangreiche Sanierungs- bzw. Erneuerungsmaßnahmen der gemeindlichen Wasser- und Abwasserleitungen zentraler Schwerpunkt der gemeindlichen Vorhaben sein. Denn wie in vielen anderen Kommunen ist auch unser Leitungsnetz „in die Jahre gekommen“.

Die erwartbare Lebensdauer von Trinkwasser- und Abwasserrohren liegt bei 50 bis 80 Jahren. Viele gemeindliche Leitungen befinden sich in diesem Altersbereich.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen insbesondere im Vorfeld von Dorferneuerungsmaßnahmen in Teilen von Dietersheim, Altheim und Dottenheim vorgenommen. Kanal- und Wasserleitungen wurden erneuert bzw. saniert, soweit dies notwendig war.

Nun werden wir schrittweise die anderen Bereiche dieser Ortsteile und natürlich auch alle weiteren Ortsteile angehen. Es ist eine Daueraufgabe, die mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen wird und hohe Investitionen erfordert. Um die Belastungen für unsere Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten, beantragen wir jeweils Fördergelder, soweit dies möglich ist. Klar ist aber, dass die vielen Jahre, in denen keine Verbesserungsbeiträge erhoben werden mussten, sich dem Ende neigen.

Aktuell werden folgende konkrete Maßnahmen geplant bzw. ausgeführt, für die zum Großteil beim Wasserwirtschaftsamt Ansbach Zuwendungen beantragt wurden:

  • Zwei Verbundleitungen zum Anbinden der Ortsteile Ober- und Unterroßbach an die Fernwasserversorgung Franken
  • Ein Verbundkanal von Beerbach nach Dietersheim mit Abwasserpumpwerk und Regenüberlaufbecken zur Abwasserüberleitung zur technischen Anlage nach Dietersheim
  • Bau einer neuen Wasser-Anschlussleitung der „Hochzone“ in Dietersheim und der Ortsleitung in der Beerbacher Straße
  • Erneuerung von Trinkwasserleitungen im Ortsteil Dottenheim Hardtstraße / Straße Am Bahnhof
  • Erneuerung von Abwasserkanälen im Ortsteil Dottenheim Hardtstraße /Straße Am Bahnhof
  • Erneuerung einer Trinkwasserleitung im Buchen-/Eichenweg in Dietersheim
  • Bau und Betrieb einer Klärschlammpresse auf der Kläranlage in Dietersheim


Getreu dem Motto „nach der Dorferneuerung ist vor der Dorferneuerung“ setzt die Gemeinde auch weiterhin auf das erfolgreiche Instrument der Dorferneuerung mit seinen finanziellen Fördermöglichkeiten.

Nach den Dorferneuerungsmaßnahmen der vergangenen 12 Jahre in Dietersheim, Altheim und Dottenheim sind Dorferneuerungen für die Ortsteile Beerbach, Oberroßbach, Unterroßbach und Walddachsbach beantragt und bilden einen weiteren Schwerpunkt für die Vorhaben und Aufgaben der Gemeinde.

Während es in Unterroßbach und Walddachsbach sogenannte „einfache“ Dorferneuerungen sein werden, die in den nächsten etwa 3 Jahren angegangen werden sollen, handelt es sich in Beerbach und Oberroßbach um umfangreiche, „große“ Dorferneuerungen, die einen Vorlauf von aktuell etwa sechs bis acht Jahren haben.

Ein neues Baugebiet in Dottenheim mit 23 attraktiven Bauplätzen ist planungsrechtlich fertig. Die Erschließung soll zeitnah erfolgen.

Darüber hinaus wollen wir in der Gemeinde verschiedene Möglichkeiten zur Bebauung schaffen. So suchen wir gerade im Hauptort nach einem Bereich für neue Bauplätze. Diese Suche läuft bereits seit einigen Jahren, um eine überzeugende Lösung zu finden. Wir haben sie aktuell noch nicht, wir arbeiten daran!

Die Ausweisung neuer Baugebiete kann in der heutigen Zeit nicht die alleinige und einzige Lösung sein. Mindestens ebenso muss es unser Ziel sein, im Baubestand, in den Ortskernen jede sinnvolle Möglichkeit aufzugreifen, die vorhandene Infrastruktur mit Kanal-, Wasserleitungen und Straßen zu nutzen, Stichwort Innenentwicklung. Aus unbebauten Grundstücken, aus nicht mehr oder kaum genutzten Gebäuden lässt sich viel machen, sei es durch Umbau, durch Erweiterung, durch Abriss und Neubau! Impulsberatungen, kostenlos für die Eigentümer, sollen Chancen aufzeigen.

Einen weiteren Weg geht die Gemeinde, indem vorhandene Bereiche (neu) überplant werden, um dort über die bestehende Bebauung hinaus zusätzliche Bebauungen zu ermöglichen. Aktuelles Beispiel ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich nördlich und südlich der Siedlerstraße.  Natürlich sind die Grundstückseigentümer in diese Planung eingebunden.   

​​​​​​​Ein spannendes Thema, das uns gemeinsam beschäftigt, ist die künftige Nutzung des Areals des ehemaligen Wirtshauses „Rotes Ross“. Hier war es coronabedingt leider nicht möglich, in der ursprünglich geplanten Form die Bürgerbeteiligung etwa in Form von Informations- und Diskussionsrunden beispielsweise in der Mehrzweckhalle durchzuführen. Um es vorwegzunehmen: noch ist nichts entschieden, wir werden so bald wie möglich Mittel und Wege finden, Informationen und Ideen bereitzustellen, um dann eine Diskussion – wie auch immer – zu führen und eine Entscheidung vorzubereiten. Es bleibt spannend!

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Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.